Wirtschaftskrise vs Wertpapierhandel
Nachdem im September 2008 die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz beantragen musste hat ein starkes Erdbeben die weltweiten Börsen erschüttert. Die Banken gerieten in Not, das Kreditgeschäft sackte ein. Ein Domino-Effekt ereilte die weltweiten Finanzmärkte und schafte zudem eine Depressionshaltung in der Realwirtschaft. Die Staatsregierungen leiteten Maßnahmen ein, die zur Rettung der globalen Finanzmärkte dienten.
Staatsgelder für strauchelnde Zocker Banken
So wurden Staatsgelder aufgewendet um strauchelnde Banken vor dem Konkurs zu bewahren. Die astronomischen Summen an Geldern, die den Banken zur Sicherung der Liquidität bereitgestellt wurden, verbargen Unsicherheiten. In der Vergangenheit fungierten die Börsen noch als wichtige Indikatoren über den Zustand der Wirtschaft. Doch heute wird bereits daran gezweifelt, ob Kurssprünge von mehr als 10% bei Commerzbank und Co. eine verläßliche Aussage über die Entwicklung der Wirtschaft vermitteln können.
Deshalb sind auch die Anleger durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten vorsichtiger geworden, was den Handel mit Wertpapieren betrifft. Der Handel mit Investmentfonds ist zu dieser Zeit mit großem Risiko behaftet. Das Risiko wird breit gestreut, wenn Anleger mit Investmentfonds handeln. Es wird dabei nicht in einzelnen Unternehmen investiert sondern vielmehr in diversen Branchen. Rauscht eine Branche in den Keller, so verlieren auch Fondsanteile an Wert. Auch beim Handel mit Aktien ist Vorsicht geboten.
Starke Nerven bei Bankaktien

Aktien der Bankenbranche: Nur was für starke Nerven - Image by Frank Kehren via Flickr
Vor allem mit Bankaktien benötigen die Anleger starke Nerven. Das Verlustrisiko ist hierbei enorm hoch. Bereits die Finanzkrise hat gezeigt, dass Anleger die mit Bankaktien gehandelt haben, starke Verluste hinnehmen mussten. Sicher einzustufen sind dagegen Bundeswertpapiere, so wie auch ein Finanzexpertin von der Verbraucherzentrale Hamburg feststellt. Bei dieser Art der Geldanlage ist das Kapital täglich verfügbar und nicht auf Jahre festgelegt. Ähnlich verhält es sich beim Festgeld. Das angelegte Geld bei deutschen Banken bei einem Anlagezeitraum von 3 bis 12 Monaten ergibt 4 bis 5 Prozent Zinsen und ist durch Einlagensicherungsfonds in großem Umfang abgesichert. Die aktuellen Geschehenisse auf den Finanzmärkten sollten dennoch aufmerksam verfolgt werden um das Risiko bei Anlagen zu mindern, denn der Sturm an den Börsen ist noch lange nicht abgezogen.
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