Posts Tagged ‘Insolvenz’

Krise bei Opel, wie geht es weiter?

Tuesday, August 23rd, 2011

Die Finanzkrise hat weltweit Unternehmen wie z.B. Technikfirmen, IT-Dienstleister genauso die Autoverleiher in den Ruin gestürzt, so fast auch bei General Motors. Ihre deutsche Tochter Opel wäre dabei selber fast zum Opfer geworden.

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Image by conhunter via Flickr

Durch das Gerangel, ob Opel nun an einen Investor verkauft werden soll oder nicht, wurde die gesamte Situation nicht einfacher, geschweige denn besser. Als sich die Vorstände von General Motors darauf einigten, Opel nun doch nicht an Magna zu verkaufen, stellte sich die Frage: Wie kriegen wir den Karren Opel wieder aus dem Dreck?

 Opel – quo vadis?

Der Staat wird sicherlich kein weiteres Geld in Opel investieren, solange kein sicheres und auf Nachhaltigkeit getrimmtes Zukunftsprojekt von General Motors vorgelegt wird. Weiterhin müssen die Opelaner hoffen, dass es nicht zu Massenentlassungen kommt, wenn GM Opel schlank sparen muss.

Ob und wie es nun mit Opel weitergeht, liegt nun ganz alleine in den Händen von GM. Denn nur, wenn Sie ein gutes Konzept vorlegen, wie Sie Opel wieder auf die Beine bringen wollen, werden sich die beteiligten Staaten auch bereiterklären, finanzielle Hilfe zuzusagen und damit auch einen Teil zur Krisenbewältigung beitragen.

Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, wie ernsthaft General Motors die Rettung von Opel ist.

Weniger verschuldete Privatpersonen trotz Wirtschaftskrise

Tuesday, August 16th, 2011

Trotz Wirtschaftskrise gibt es immer weniger verschuldete Privatpersonen meldet eine große deutsche Tageszeitung. Die Wirtschaftskrise scheint trotz der Insolvenz auch großer Firmen auf der ganzen Welt nicht in den deutschen Privathaushalten angekommen zu sein. Im vergangen Jahr ließen vor allem sinkende Aktienkurse das Privatvermögen der Deutschen geringer werden. Laut SchuldnerAtlas Deutschland des Verbandes Creditreform war zum 1. Oktober 2010 die Zahl der verschuldeten Personen in der Bundesrebublik gegenüber dem Vorjahr um 680.000 zurück gegangen. Die Schuldnerquote liegt damit nur noch bei 9,09%. Bei Privatpersonen liegt eine Verschuldung vor, sobald der Schuldner seine monatlichen Gesamtausgaben nicht mehr mit seinen Einnahmen begleichen kann.

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Image by Getty Images

Ebenso ging die Zahl der gemeldeten Privatinsolvenzen zurück. Von einer Privatinsolvenz spricht man bei völliger Zahlungsunfähigkeit des Schuldners. Im Jahr 2010 hat sich zudem die Zahl der verschuldeten Personen in den alten und neuen Bundesländern deutlich angeglichen, wobei Bayern das Bundesland mit der geringsten Anzahl an privaten Schuldnern ist.

Gründe für die niedrige Schuldnerquote

Die Gründe für die derzeit relativ niedrige Schuldnerquote liegen z.B. in der trotz der Finanzkrise nur langsam steigenden Arbeitslosenquote; Massenentlassungen waren die Ausnahme. Weiterhin sind Lebensmittel- und Energiepreise gesunken. Damit ergeben sich für die Bundesbürger Deutschlands insgesamt geringere Lebenshaltungskosten.

Hinzu kommt, dass sich Kurzarbeit und Minijobs in den letzten Jahren vermehrt durchgesetzt haben und als Zuverdienst beim Abbau der Schulden hilfreich sind. Von einem dauerhaften Rückgang der Verschuldung von Privatpersonen in Deutschland kann jedoch nicht die Rede sein. Bei einem absehbaren Anstieg der Arbeitslosenzahlen wird sich auch wieder die Zahl der Schuldner erhöhen. Nur eine endgültige Stabilisierung der Wirtschaft und Arbeitsmarktsituation wird langfristig zu einem Absinken der Schuldnerquote führen.

Immer mehr Firmen mit Kurzarbeit

Tuesday, August 9th, 2011

Die Wirtschaftskrise in Deutschland und Europa hat in Deutschland dazu geführt, dass viele Firmen in den letzten Monaten erfolgreich auf Kurzarbeit zurückgegriffen haben.

Bei der Kurzarbeit ziehen Arbeitnehmer nicht zwingend den kürzeren

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Fließbandarbeit - Image by Clean_IT via Flickr

Diese Form der Arbeit ermöglicht es den Arbeitgebern, dass sie nur so viele Arbeiter einsetzen, wie sie gerade benötigen. Das Problem bei der Kurzarbeit ist, dass viele Arbeitnehmer den Kürzeren ziehen, da sie nicht mehr auf den Stundenlohn kommen, den sie normalerweise in einer 40 Stunden Woche hätten. Stattdessen wird der Lohn gekürzt, indem die Arbeitnehmer nur noch 20 bis 30 Stunden pro Woche arbeiten.

Große Firmen mehr betroffen

Die Kurzarbeit betrifft vorwiegend große Firmen, die schwer von der Wirtschaftskrise betroffen waren. Ein Beispiel ist die Autoindustrie, wo viele Betriebe bis zu 50% weniger ausgelastet waren. Andere Branchen wie die Schifffahrt oder die Metallindustrie hatten ähnliche Probleme. Die Kurzarbeit ist zwar von vielen Vertretern in der Wirtschaft nicht gerne gesehen, aber viele Betriebe haben oft keine andere Möglichkeit ihre finanzielle Lage anders zu verbessern. Im Grunde genommen ist die Kurzarbeit auf lange Sicht für einige Arbeitnehmer sogar besser, da sie nicht sofort ihren Job verlieren, sondern nur gezwungen werden weniger zu arbeiten.

Wirtschaftskrise vs Wertpapierhandel

Monday, June 20th, 2011

Nachdem im September 2008 die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz beantragen musste hat ein starkes Erdbeben die weltweiten Börsen erschüttert. Die Banken gerieten in Not, das Kreditgeschäft sackte ein. Ein Domino-Effekt ereilte die weltweiten Finanzmärkte und schafte zudem eine Depressionshaltung in der Realwirtschaft. Die Staatsregierungen leiteten Maßnahmen ein, die zur Rettung der globalen Finanzmärkte dienten.

Staatsgelder für strauchelnde Zocker Banken

So wurden Staatsgelder aufgewendet um strauchelnde Banken vor dem Konkurs zu bewahren. Die astronomischen Summen an Geldern, die den Banken zur Sicherung der Liquidität bereitgestellt wurden, verbargen Unsicherheiten. In der Vergangenheit fungierten die Börsen noch als wichtige Indikatoren über den Zustand der Wirtschaft. Doch heute wird bereits daran gezweifelt, ob Kurssprünge von mehr als 10% bei Commerzbank und Co. eine verläßliche Aussage über die Entwicklung der Wirtschaft vermitteln können.

Deshalb sind auch die Anleger durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten vorsichtiger geworden, was den Handel mit Wertpapieren betrifft. Der Handel mit Investmentfonds ist zu dieser Zeit mit großem Risiko behaftet. Das Risiko wird breit gestreut, wenn Anleger mit Investmentfonds handeln. Es wird dabei nicht in einzelnen Unternehmen investiert sondern vielmehr in diversen Branchen. Rauscht eine Branche in den Keller, so verlieren auch Fondsanteile an Wert. Auch beim Handel mit Aktien ist Vorsicht geboten.

Starke Nerven bei Bankaktien

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Aktien der Bankenbranche: Nur was für starke Nerven - Image by Frank Kehren via Flickr

Vor allem mit Bankaktien benötigen die Anleger starke Nerven. Das Verlustrisiko ist hierbei enorm hoch. Bereits die Finanzkrise hat gezeigt, dass Anleger die mit Bankaktien gehandelt haben, starke Verluste hinnehmen mussten. Sicher einzustufen sind dagegen Bundeswertpapiere, so wie auch ein Finanzexpertin von der Verbraucherzentrale Hamburg feststellt. Bei dieser Art der Geldanlage ist das Kapital täglich verfügbar und nicht auf Jahre festgelegt. Ähnlich verhält es sich beim Festgeld. Das angelegte Geld bei deutschen Banken bei einem Anlagezeitraum von 3 bis 12 Monaten ergibt 4 bis 5 Prozent Zinsen und ist durch Einlagensicherungsfonds in großem Umfang abgesichert. Die aktuellen Geschehenisse auf den Finanzmärkten sollten dennoch aufmerksam verfolgt werden um das Risiko bei Anlagen zu mindern, denn der Sturm an den Börsen ist noch lange nicht abgezogen.