Archive for the ‘Wirtschaftsbaron’ Category

Hausratversicherung – darauf sollten Sie achten

Tuesday, August 30th, 2011

Auf das sollte man achten, wenn man eine Hausratversicherung hat:

4333933481 deacc4ff8c m Hausratversicherung   darauf sollten Sie achten

Image by tnm-photography via Flickr

Sie sollte ihrem Versicherer mitteilen, wenn sie mit ihrer Familie einen Urlaub planen, oder aus anderen Gründen nicht bei ihrem Wohnort sein können. Ihre Versicherung kann es verweigern, wenn sie es versäumt haben mitzuteilen dass sie nicht da sind und in dieser Zeit ein Schaden entstanden ist. Sie sollten Rechnungen von ihren Wertgegenständen aufbewahren.

Auch Fotos sind nicht schlecht, falls etwas passiert können einen Eigentumsnachweis erbringen. Wenn sie auch ein Fahrrad mitversichert haben sollten sie sich die Rahmennummer und den Hersteller notieren. Dazu können sie von einem Fahrradhändler oder von der Polizei einen Fahrradpass bekommen.

Rechnungen zentral aufbewahren

Tipp: Behalten sie ihre Rechnungen von sehr teuren Gegenständen nicht lose im Haus, sondern in einem Bankschließfach da die Möglichkeit besteht dass ein Feuer ausbricht, und sie verbrennen.

Eine Hausratversicherung ist in Haushalten sinnvoll, die eine sehr teure Inneneinrichtung haben oder andere teure Gegenstände. Sie sollten zur Sicherheit ihrer Versicherung alle Umstände, die eine Risikoerhöhung rund um das Haus betreffen, schriftlich mitteilen. Sogar ein Baugerüst kann schon eine Risikoerhöhung sein, da es ein Einbrecher leichter hat einzusteigen. Ebenso gehören Bars oder Discos zu einer Gefahrerhöhung.

Was man beim Ausfüllen unbedingt beachten sollte:

  • Wohnfläche: Wichtig bei Verträgen mit Unterversicherungsverzicht.
  • Versicherungssumme: Sie sollte möglichst übereinstimmen mit dem wirklichen Betrag des Hauses.
  • Glasversicherung: Lohnt sich fast nur bei großen Glasfenstern oder Wintergärten.
  • Wertsachen: Meistens mit eingeschlossen sind Geld und Schmuck (Wertersatz bis zu 30 Prozent).
  • Überspannungsschäden: Müssen bei einigen Anbietern extra versichert werden.

Krise bei Opel, wie geht es weiter?

Tuesday, August 23rd, 2011

Die Finanzkrise hat weltweit Unternehmen wie z.B. Technikfirmen, IT-Dienstleister genauso die Autoverleiher in den Ruin gestürzt, so fast auch bei General Motors. Ihre deutsche Tochter Opel wäre dabei selber fast zum Opfer geworden.

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Image by conhunter via Flickr

Durch das Gerangel, ob Opel nun an einen Investor verkauft werden soll oder nicht, wurde die gesamte Situation nicht einfacher, geschweige denn besser. Als sich die Vorstände von General Motors darauf einigten, Opel nun doch nicht an Magna zu verkaufen, stellte sich die Frage: Wie kriegen wir den Karren Opel wieder aus dem Dreck?

 Opel – quo vadis?

Der Staat wird sicherlich kein weiteres Geld in Opel investieren, solange kein sicheres und auf Nachhaltigkeit getrimmtes Zukunftsprojekt von General Motors vorgelegt wird. Weiterhin müssen die Opelaner hoffen, dass es nicht zu Massenentlassungen kommt, wenn GM Opel schlank sparen muss.

Ob und wie es nun mit Opel weitergeht, liegt nun ganz alleine in den Händen von GM. Denn nur, wenn Sie ein gutes Konzept vorlegen, wie Sie Opel wieder auf die Beine bringen wollen, werden sich die beteiligten Staaten auch bereiterklären, finanzielle Hilfe zuzusagen und damit auch einen Teil zur Krisenbewältigung beitragen.

Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, wie ernsthaft General Motors die Rettung von Opel ist.

Welche Wirtschaftsbereiche wachsen in Deutschland stark?

Tuesday, July 26th, 2011

Was ist überhaupt ein Wirtschaftsbereich? Hier gibt es verschiedene Einteilungen. Eine klassische Einteilung ist die in Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistung. Da ist die Entwicklung in Deutschland ziemlich eindeutig. Die Landwirtschaft geht stark zurück, auch die Industrieproduktion nimmt ab, und nur der Dienstleistungssektor wächst. Es kommt allerdings auch darauf an, was man als Wachstum ansieht. Meist ist das die Beschäftigung, also die Anzahl der Arbeitskräfte, die in einem Sektor beschäftigt sind.

Betrachtet man allerdings einzelne Bereiche, sieht das Bild etwas differenzierter aus. So zehrt die Industrie von hohen Auftragsbeständen, die weiterhin eine gute Auslastung und damit ein leichtes Wachstum gewährleisten. Die Bauwirtschaft, in den letzten Jahren oftmals geschrumpft, blickt wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Weniger die Witterung als vielmehr die gesellschaftlichen und bürokratischen Hemmnisse verhindern ein größeres Wachstum. Stuttgart 21 ist nur ein Beispiel dafür.

Im Großhandel wird die Situation gemischt gesehen. Teilweise bestehen hohe Lagerbestände. Der Einzelhandel hofft weiterhin auf zunehmenden privaten Konsum. Doch wird wie auch im Großhandel stärker über Preiserhöhungen nachgedacht. Dies deutet darauf hin, dass mit einer stärkeren Inflation zu rechnen ist, die ja auch von den steigenden Strom- und Ölpreisen angeschoben wird.

Tertiärer Sektor

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Deutschland bald energiearm - Image by Getty Images

Der Dienstleistungssektor geht weiterhin von einem Wachstum aus. Insbesondere der IT-Bereich rechnet mit steigenden Umsätzen vor allem auch im direkten und indirekten Export. Das dürfte sich auch bei der Beschäftigung auszahlen. Andere Sektoren wie etwa soziale Dienstleistungen dürften ebenfalls weiter wachsen. Doch stellt sich hier die Frage, wie sie finanziert werden sollen. Die Finanzierung kann zu einer Wachstumsbremse führen, zumal der Staat aufgrund der hohen Verschuldung und der damit zusammenhängenden Zinslast, die sich durch steigende Zinsen noch rapide verstärken könnte, als Finanzierer ausfallen dürfte.

Deutschland als rohstoff- und künftig wohl auch energiearmes Land wird nur im Dienstleistungssektor Chancen für ein Wachstum haben. Inwieweit allerdings diese Leistungen dann auch exportiert werden und so zu einer Beschäftigungssteigerung beitragen können, bleibt abzuwarten.

Kreditkarten müssen nicht mehr teuer sein

Monday, July 18th, 2011

Früher war die Kreditkarte ein Symbol für Wohlstand und Reichtum, besonders die goldene Kreditkarte. Doch heute ist das längst nicht mehr so. Für eine goldene Kreditkarte muss man kein besonders hohes Einkommen mehr haben oder auf besonders viel Kapital zurückgreifen können. Gold bedeutet inzwischen nicht mehr, dass die Kreditkarte besonders toll ist, sondern einfach nur, dass das Kreditkartenpaket Gold heißt. Der Markt für Kreditkarten ist inzwischen so vielfältig, dass es so viele Angebote gibt und somit auch sehr viel Konkurrenz entsteht. Die Kreditkarten sind längst nicht mehr so teuer wie früher und inzwischen ist es sogar möglich eine Kostenlose Kreditkarte zu erhalten.

Nicht alle Kreditkarten sind kostenlos

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Kreditkarte Gold, Quelle: Wikipedia

Jedoch sollte man bei der Auswahl seiner Kreditkarte aufpassen, denn längst nicht jede Kreditkarte ist kostenlos, die mit kostenlos betitelt wird. So sind einige Kreditkarten nur dann kostenlos, wenn man einen Mindestumsatz erfüllt oder eine gewisse Anzahl an Transaktionen vorweisen kann. Kann man diese Grenzen nicht überschreiten, so kann die vermeidlich kostenlose Kreditkarte sehr teuer werden. Häufig sind Kreditkarten auch nur zeitlich befristet kostenlos, dies kennt man auch von vielen Schnupperangeboten. So wird die Kreditkarte als kostenlos beworben, jedoch ist sie nur 3 Monate kostenlos und in den restlichen 9 Monaten fallen Gebühren an.

Kostenpflichtige Zusatzbestellung vermeiden

Bei der kostenlosen Kreditkarte sollte man auch darauf achten, ob andere Produkte bei diesem Angebot bei einer Bestellung verpflichtend sind. So muss man oft ein kostenpflichtiges Girokonto hinzubuchen oder von einem Partner ein kostenpflichtiges Angebot wahrnehmen. Man sollte ganz genau analysieren, ob bei Kombinationsangeboten auch wirklich alle Bestandteile kostenlos sind.

Doch nicht jede kostenlose Kreditkarte ist schlecht. Es gibt wirklich Banken, die kostenlose Kreditkarten anbieten. Diese verdienen ihr Geld durch generierte Umsätze und die Masse an Umsätzen, die sich durch ihr kostenloses Angebot generieren. Man kann also getrost das kostenlose Angebot wahrnehmen, wenn man sich sicher ist, dass das Angebot auch wirklich kostenlos ist.

Wirtschaftskrise vs Wertpapierhandel

Monday, June 20th, 2011

Nachdem im September 2008 die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz beantragen musste hat ein starkes Erdbeben die weltweiten Börsen erschüttert. Die Banken gerieten in Not, das Kreditgeschäft sackte ein. Ein Domino-Effekt ereilte die weltweiten Finanzmärkte und schafte zudem eine Depressionshaltung in der Realwirtschaft. Die Staatsregierungen leiteten Maßnahmen ein, die zur Rettung der globalen Finanzmärkte dienten.

Staatsgelder für strauchelnde Zocker Banken

So wurden Staatsgelder aufgewendet um strauchelnde Banken vor dem Konkurs zu bewahren. Die astronomischen Summen an Geldern, die den Banken zur Sicherung der Liquidität bereitgestellt wurden, verbargen Unsicherheiten. In der Vergangenheit fungierten die Börsen noch als wichtige Indikatoren über den Zustand der Wirtschaft. Doch heute wird bereits daran gezweifelt, ob Kurssprünge von mehr als 10% bei Commerzbank und Co. eine verläßliche Aussage über die Entwicklung der Wirtschaft vermitteln können.

Deshalb sind auch die Anleger durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten vorsichtiger geworden, was den Handel mit Wertpapieren betrifft. Der Handel mit Investmentfonds ist zu dieser Zeit mit großem Risiko behaftet. Das Risiko wird breit gestreut, wenn Anleger mit Investmentfonds handeln. Es wird dabei nicht in einzelnen Unternehmen investiert sondern vielmehr in diversen Branchen. Rauscht eine Branche in den Keller, so verlieren auch Fondsanteile an Wert. Auch beim Handel mit Aktien ist Vorsicht geboten.

Starke Nerven bei Bankaktien

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Aktien der Bankenbranche: Nur was für starke Nerven - Image by Frank Kehren via Flickr

Vor allem mit Bankaktien benötigen die Anleger starke Nerven. Das Verlustrisiko ist hierbei enorm hoch. Bereits die Finanzkrise hat gezeigt, dass Anleger die mit Bankaktien gehandelt haben, starke Verluste hinnehmen mussten. Sicher einzustufen sind dagegen Bundeswertpapiere, so wie auch ein Finanzexpertin von der Verbraucherzentrale Hamburg feststellt. Bei dieser Art der Geldanlage ist das Kapital täglich verfügbar und nicht auf Jahre festgelegt. Ähnlich verhält es sich beim Festgeld. Das angelegte Geld bei deutschen Banken bei einem Anlagezeitraum von 3 bis 12 Monaten ergibt 4 bis 5 Prozent Zinsen und ist durch Einlagensicherungsfonds in großem Umfang abgesichert. Die aktuellen Geschehenisse auf den Finanzmärkten sollten dennoch aufmerksam verfolgt werden um das Risiko bei Anlagen zu mindern, denn der Sturm an den Börsen ist noch lange nicht abgezogen.

Wie entstand die Wall Street?

Sunday, April 24th, 2011

Den Namen verdankt die Wall Street Petrus Stuyvesant, der als Gouverneur der holländischen Kolonie Nieuw Nederland im Jahre 1652 im Norden der Siedlung Nieuw Amsterdam einen durch Holzpalisaden verstärkten Erdwall zum Schutz vor Indianerangriffen aufschütten ließ. 1664 ergaben sich die Niederländer kampflos gegen den Willen von Petrus Stuyvesant den Briten, die den Wall entfernten und Nieuw Amsterdam ihren jetzigen Namen New York gaben. Die am ehemaligen Wall entlanglaufende Strasse blieb als Wall Street bestehen und wurde zum Zentrum des Bankenviertels, als Financial District bezeichnet, im südöstlichen Teil von Manhattan.

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Wall Street New York - Image via Wikipedia

Kriegsanleihen erstes Wertpapier im Handel an der Wall Street

Die durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg hoch verschuldete Regierung entschloss sich 1790 Kriegsanleihen in der Höhe von 80 Millionen US Dollar in den Umlauf zu bringen. Dies war der Beginn des öffentlichen Handels mit Wertpapieren. Die älteste Bank der Vereinigten Staaten, die Bank of New York, stand 1792 durch den Bankrott eines Bodenspekulanten kurz vor der Insolvenz. Alexander Hamilton, einer der Mitbegründer der Bank of New York, kaufte die Anteile der Bank zurück und rettete sie vor dem Ruin. Dieser Anteilsschein war der erste, der an der „Wall Street“ gehandelt wurde.

So wurde im Jahre 1792 in der Wallstreet der Grundstein für die „Wall Street“, die New York Stock Exchange, gelegt. 24 Geschäftsleute und Händler unterzeichneten das Buttonwood Agreement zur Gründung einer Aktienbörse. Der Name dieser Vereinbarung leitet sich von dem Buttonwood Tree, einer amerikanischen Plantane, ab, unter der die Unterzeichnung stattfand. Die Broker verpflichteten sich damit, beim Handeln mit Aktien und Anleihen sich gegenseitig den Vorzug zu geben und Kunden beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren ein prozentual berechnetes Entgelt zu zahlen.

Wall Street: Tempel des Geldes

Durch den schnellen Anstieg des Aktienhandels gab es schon 1793 einen täglichen Handel mit einem morgendlichen und nachmittäglichen Ausruf der Wertpapiere und Gebotsabgabe durch die Händler, der zu diesem Zeitpunkt noch im „Tontine Coffee House“ stattfand. Dieses Gebäude lag an der Ecke der Wall Street/Water Street in direkter Nähe des Buttonwood Tree.

Als formelle Organisation wurde die New York Stock & Exchange Board (NYS & EB) im Jahre 1817 gegründet und zog zunächst in die Räume der Wall Street Nummer 40. Die Räumlichkeiten reichten aber nicht aus und so wurde die Immobilie an der Broad Street gekauft, welche im Jahre 1903 bezogen wurde. Dieser neoklassizistische Bau, dessen Fassade zur Wall Street eher unauffällig ist, symbolisiert mit seinen sechs korinthischen Säulen an der Ostfassade zur Broad Street hin bis heute die „Wall Street“ als Tempel des Geldes.