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Eine Risikolebensversicherung – Schutz für Ihre Angehörigen

December 20th, 2011

Wenn Sie Ihre Angehörigen absichern möchten, ist die Risikolebensversicherung sehr empfehlenswert. Sterben Sie vor Versicherungsablauf, so beziehen Ihre Angehörigen einen zuvor festgelegten Betrag. Anders als die Kapitallebensversicherung zahlt die Risikolebensversicherung in der Regel nicht nach Ende der Vertragslaufzeit. Sie bietet also keine Altersrente, sondern nur die Absicherung Ihrer Familie. Dafür ist sie auch deutlich günstiger als die Kapitallebensversicherung.

Wer ist versichert und wer kann das Geld erhalten?

 Eine Risikolebensversicherung – Schutz für Ihre Angehörigen

Es ist nie zu spät für eine Risiko- Lebensversicherung! Foto via wikipedia.

Versichert ist, wer den Versicherungsvertrag unterschrieben hat. Dies können eine oder mehrere Personen sein. Auf sie wird die Risikolebensversicherung abgeschlossen. Wer im Todesfall die vereinbarte Auszahlungbekommt, bestimmen Sie beim Vertragsabschluss. Im Normalfall handelt es sich dabei um Angehörige oder Geschäftspartner.

Was bedeutet Versicherung auf verbundene Leben?

Eine Versicherung auf verbundene Leben ist eine Variante der Risikolebensversicherung. Sie versichert mehrere Personen mit einem Vertrag. Dies ist preisgünstiger als der Abschluss mehrerer Verträge. Wenn Sie oder eine der anderen versicherten Personen gestorben sind, wird die Versicherungssumme ausgezahlt. Danach endet der Vertrag. Die Auszahlung an die weiteren versicherten Personen erfolgt also in jedem Fall nur einmal.

Welche Bedeutung hat die Vertragslaufzeit?

Beim Abschluss einer Risikolebensversicherung wird eine Vertragslaufzeit bestimmt. Sie besagt, in welchem Zeitraum der Todesfall eintreten muss, damit die Bezugsberechtigten das Geld erhalten. Im Todesfall nach Ende der Laufzeit bietet die Risikolebensversicherung im Allgemeinen keine Zahlung.

Änderung 2012

Wer nicht bis 2012 mit dem Abschluss einer Risikolebensversicherung wartet, ist im Vorteil. Der garantierte Zinssatz der Risikolebensversicherung wird am 1. Januar 2012 von 2,25 auf 1,75 Prozent gesenkt. Je höher der Zinssatz, desto niedriger Ihr Beitrag und je höher die Auszahlung. Schließen Sie noch 2011 eine Risikolebensversicherung ab, profitieren Sie noch von dem höheren garantierten Zins.

Tarifvergleich mit Berater

Die Angebote zur Risikolebensversicherung sind sehr verschieden. Wichtige Unterschiede erkennt oft nur ein Versicherungsexperte. Mit seiner Hilfe finden Sie die für Sie optimale Risikolebenspolice.

Jugendliche in der Schuldenfalle

November 14th, 2011

Viele Jugendliche gehen immer naiver mit Geldthemenum. Sie können Gefahren nicht mehr richtig einschätzen und der Einfluß der Eltern wird immer geringer. Eben darum fallen immer mehr Teenies auf verschiedene Angebote rein.

Konsum

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Konsumtempel Großstadt - Image by Getty Images via @daylife

Heutzutage gibt es immer mehr anlockende Angebote von verschiedenen Produkten. Und hauptsächlich die Jugendlichen fallen auf ebendiese Angebote rein. Sei es in der Fernsehwerbung, im Internet auf Werbebannern oder auch in Schaufenstern in der Innenstadt. Es gibt immer mehr Möglichkeiten die jungen Mitmenschen zu beeinflussen. Im Zeitalter der Technik ist es einfach unmöglich an Werbung, Angeboten und Rabatten vorbeizukommen. Und da nahezu jeder Jugendliche ein Handy will, muss es natürlich auch ein Vertrag sein, der allein monatlich meist schon 20 Euro kostet.

Dazu kommen meistens noch die Gedanken, dass man einfach nicht schlank genug ist, oder zu wenig Muskeln hat, was dazu führt, dass viele einen Vertrag mit einem Fitness-Studio abschließen, um den Körper in eine bessere Form zu bringen.

Dies erweitert die Kosten natürlich auch noch einmal. Außerdem ist es bei Verträgen meist so, dass die Jugendlichen so gut wie nie das Kleingedruckte lesen und sich dadurch oft für mehrere Monate oder auch Jahre an diese Verträge binden. Wodurch sich die Schuldenfalle, in die sie geraten, meist noch ausbauen. Zu den Kosten kommen auch sämtliche Partykosten, wie Eintrittsgelder und Geld für Getränke und Alkohol. Zu guter Letzt kommen ab dem 18. Lebensjahr meist noch die Haltungskosten für ein Auto dazu.

Konto

Viele Jugendliche bekommen ihr eigenes Konto. Sobald sie in Ausbildung sind, können sie darüber selbst bestimmen, was meist zu noch mehr Problemen führt. Auch wenn man sich keine eigene Wohnung sucht, geht immer mehr Geld von dem Konto runter als dass es raufkommt. Oftmals nehmen sich die jungen Leute noch einen Dispo, den sie nicht als gefährlich genug einschätzen. Doch jeder weiß, dass man aus einem Dispo sehr schlecht wieder herauskommt. Die Jugendlichen haben einfach kein richtiges Gefühl für das Geld. Besonders wichtig ist es, früh mit dem Sparen zu beginnen aber das möchte kein junger Mensch gerne hören.

Zahlen

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Die Politik greift noch nicht richtig durch bei Schuldenproblematik - Image by Robert Scoble via Flickr

Im Schuldner Atlas sind 2009 128.000 Jugendliche unter 20 Jahren so verschuldet, dass sie das Geld nicht mehr zurückzahlen können. 223.000 Jugendliche zwischen 20 und 29 Jahren sind bereits hoch verschuldet. Die Jugendlichen lernen von ihren Eltern nicht mehr, wie man richtig mit Geld umgeht. Im Zeitalter von Hartz 4 denken immer mehr junge Leute, dass man für Geld nicht arbeiten muss.

Politik

Nicht jedes Geschäft und jeder Vertrag darf von Jugendlichen abgeschlossen werden und auch der Dispo kann nur bis zu einem bestimmten, nicht allzu hohen Wert angehoben werden. Jugendliche in der Schuldenfalle- das Thema wird immer mehr angesprochen und es werden immer mehr betroffen sein.

Hausratversicherung – darauf sollten Sie achten

August 30th, 2011

Auf das sollte man achten, wenn man eine Hausratversicherung hat:

4333933481 deacc4ff8c m Hausratversicherung   darauf sollten Sie achten

Image by tnm-photography via Flickr

Sie sollte ihrem Versicherer mitteilen, wenn sie mit ihrer Familie einen Urlaub planen, oder aus anderen Gründen nicht bei ihrem Wohnort sein können. Ihre Versicherung kann es verweigern, wenn sie es versäumt haben mitzuteilen dass sie nicht da sind und in dieser Zeit ein Schaden entstanden ist. Sie sollten Rechnungen von ihren Wertgegenständen aufbewahren.

Auch Fotos sind nicht schlecht, falls etwas passiert können einen Eigentumsnachweis erbringen. Wenn sie auch ein Fahrrad mitversichert haben sollten sie sich die Rahmennummer und den Hersteller notieren. Dazu können sie von einem Fahrradhändler oder von der Polizei einen Fahrradpass bekommen.

Rechnungen zentral aufbewahren

Tipp: Behalten sie ihre Rechnungen von sehr teuren Gegenständen nicht lose im Haus, sondern in einem Bankschließfach da die Möglichkeit besteht dass ein Feuer ausbricht, und sie verbrennen.

Eine Hausratversicherung ist in Haushalten sinnvoll, die eine sehr teure Inneneinrichtung haben oder andere teure Gegenstände. Sie sollten zur Sicherheit ihrer Versicherung alle Umstände, die eine Risikoerhöhung rund um das Haus betreffen, schriftlich mitteilen. Sogar ein Baugerüst kann schon eine Risikoerhöhung sein, da es ein Einbrecher leichter hat einzusteigen. Ebenso gehören Bars oder Discos zu einer Gefahrerhöhung.

Was man beim Ausfüllen unbedingt beachten sollte:

  • Wohnfläche: Wichtig bei Verträgen mit Unterversicherungsverzicht.
  • Versicherungssumme: Sie sollte möglichst übereinstimmen mit dem wirklichen Betrag des Hauses.
  • Glasversicherung: Lohnt sich fast nur bei großen Glasfenstern oder Wintergärten.
  • Wertsachen: Meistens mit eingeschlossen sind Geld und Schmuck (Wertersatz bis zu 30 Prozent).
  • Überspannungsschäden: Müssen bei einigen Anbietern extra versichert werden.

Krise bei Opel, wie geht es weiter?

August 23rd, 2011

Die Finanzkrise hat weltweit Unternehmen wie z.B. Technikfirmen, IT-Dienstleister genauso die Autoverleiher in den Ruin gestürzt, so fast auch bei General Motors. Ihre deutsche Tochter Opel wäre dabei selber fast zum Opfer geworden.

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Image by conhunter via Flickr

Durch das Gerangel, ob Opel nun an einen Investor verkauft werden soll oder nicht, wurde die gesamte Situation nicht einfacher, geschweige denn besser. Als sich die Vorstände von General Motors darauf einigten, Opel nun doch nicht an Magna zu verkaufen, stellte sich die Frage: Wie kriegen wir den Karren Opel wieder aus dem Dreck?

 Opel – quo vadis?

Der Staat wird sicherlich kein weiteres Geld in Opel investieren, solange kein sicheres und auf Nachhaltigkeit getrimmtes Zukunftsprojekt von General Motors vorgelegt wird. Weiterhin müssen die Opelaner hoffen, dass es nicht zu Massenentlassungen kommt, wenn GM Opel schlank sparen muss.

Ob und wie es nun mit Opel weitergeht, liegt nun ganz alleine in den Händen von GM. Denn nur, wenn Sie ein gutes Konzept vorlegen, wie Sie Opel wieder auf die Beine bringen wollen, werden sich die beteiligten Staaten auch bereiterklären, finanzielle Hilfe zuzusagen und damit auch einen Teil zur Krisenbewältigung beitragen.

Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, wie ernsthaft General Motors die Rettung von Opel ist.

Weniger verschuldete Privatpersonen trotz Wirtschaftskrise

August 16th, 2011

Trotz Wirtschaftskrise gibt es immer weniger verschuldete Privatpersonen meldet eine große deutsche Tageszeitung. Die Wirtschaftskrise scheint trotz der Insolvenz auch großer Firmen auf der ganzen Welt nicht in den deutschen Privathaushalten angekommen zu sein. Im vergangen Jahr ließen vor allem sinkende Aktienkurse das Privatvermögen der Deutschen geringer werden. Laut SchuldnerAtlas Deutschland des Verbandes Creditreform war zum 1. Oktober 2010 die Zahl der verschuldeten Personen in der Bundesrebublik gegenüber dem Vorjahr um 680.000 zurück gegangen. Die Schuldnerquote liegt damit nur noch bei 9,09%. Bei Privatpersonen liegt eine Verschuldung vor, sobald der Schuldner seine monatlichen Gesamtausgaben nicht mehr mit seinen Einnahmen begleichen kann.

150x100 Weniger verschuldete Privatpersonen trotz Wirtschaftskrise

Image by Getty Images

Ebenso ging die Zahl der gemeldeten Privatinsolvenzen zurück. Von einer Privatinsolvenz spricht man bei völliger Zahlungsunfähigkeit des Schuldners. Im Jahr 2010 hat sich zudem die Zahl der verschuldeten Personen in den alten und neuen Bundesländern deutlich angeglichen, wobei Bayern das Bundesland mit der geringsten Anzahl an privaten Schuldnern ist.

Gründe für die niedrige Schuldnerquote

Die Gründe für die derzeit relativ niedrige Schuldnerquote liegen z.B. in der trotz der Finanzkrise nur langsam steigenden Arbeitslosenquote; Massenentlassungen waren die Ausnahme. Weiterhin sind Lebensmittel- und Energiepreise gesunken. Damit ergeben sich für die Bundesbürger Deutschlands insgesamt geringere Lebenshaltungskosten.

Hinzu kommt, dass sich Kurzarbeit und Minijobs in den letzten Jahren vermehrt durchgesetzt haben und als Zuverdienst beim Abbau der Schulden hilfreich sind. Von einem dauerhaften Rückgang der Verschuldung von Privatpersonen in Deutschland kann jedoch nicht die Rede sein. Bei einem absehbaren Anstieg der Arbeitslosenzahlen wird sich auch wieder die Zahl der Schuldner erhöhen. Nur eine endgültige Stabilisierung der Wirtschaft und Arbeitsmarktsituation wird langfristig zu einem Absinken der Schuldnerquote führen.

Immer mehr Firmen mit Kurzarbeit

August 9th, 2011

Die Wirtschaftskrise in Deutschland und Europa hat in Deutschland dazu geführt, dass viele Firmen in den letzten Monaten erfolgreich auf Kurzarbeit zurückgegriffen haben.

Bei der Kurzarbeit ziehen Arbeitnehmer nicht zwingend den kürzeren

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Fließbandarbeit - Image by Clean_IT via Flickr

Diese Form der Arbeit ermöglicht es den Arbeitgebern, dass sie nur so viele Arbeiter einsetzen, wie sie gerade benötigen. Das Problem bei der Kurzarbeit ist, dass viele Arbeitnehmer den Kürzeren ziehen, da sie nicht mehr auf den Stundenlohn kommen, den sie normalerweise in einer 40 Stunden Woche hätten. Stattdessen wird der Lohn gekürzt, indem die Arbeitnehmer nur noch 20 bis 30 Stunden pro Woche arbeiten.

Große Firmen mehr betroffen

Die Kurzarbeit betrifft vorwiegend große Firmen, die schwer von der Wirtschaftskrise betroffen waren. Ein Beispiel ist die Autoindustrie, wo viele Betriebe bis zu 50% weniger ausgelastet waren. Andere Branchen wie die Schifffahrt oder die Metallindustrie hatten ähnliche Probleme. Die Kurzarbeit ist zwar von vielen Vertretern in der Wirtschaft nicht gerne gesehen, aber viele Betriebe haben oft keine andere Möglichkeit ihre finanzielle Lage anders zu verbessern. Im Grunde genommen ist die Kurzarbeit auf lange Sicht für einige Arbeitnehmer sogar besser, da sie nicht sofort ihren Job verlieren, sondern nur gezwungen werden weniger zu arbeiten.

Welche Wirtschaftsbereiche wachsen in Deutschland stark?

July 26th, 2011

Was ist überhaupt ein Wirtschaftsbereich? Hier gibt es verschiedene Einteilungen. Eine klassische Einteilung ist die in Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistung. Da ist die Entwicklung in Deutschland ziemlich eindeutig. Die Landwirtschaft geht stark zurück, auch die Industrieproduktion nimmt ab, und nur der Dienstleistungssektor wächst. Es kommt allerdings auch darauf an, was man als Wachstum ansieht. Meist ist das die Beschäftigung, also die Anzahl der Arbeitskräfte, die in einem Sektor beschäftigt sind.

Betrachtet man allerdings einzelne Bereiche, sieht das Bild etwas differenzierter aus. So zehrt die Industrie von hohen Auftragsbeständen, die weiterhin eine gute Auslastung und damit ein leichtes Wachstum gewährleisten. Die Bauwirtschaft, in den letzten Jahren oftmals geschrumpft, blickt wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Weniger die Witterung als vielmehr die gesellschaftlichen und bürokratischen Hemmnisse verhindern ein größeres Wachstum. Stuttgart 21 ist nur ein Beispiel dafür.

Im Großhandel wird die Situation gemischt gesehen. Teilweise bestehen hohe Lagerbestände. Der Einzelhandel hofft weiterhin auf zunehmenden privaten Konsum. Doch wird wie auch im Großhandel stärker über Preiserhöhungen nachgedacht. Dies deutet darauf hin, dass mit einer stärkeren Inflation zu rechnen ist, die ja auch von den steigenden Strom- und Ölpreisen angeschoben wird.

Tertiärer Sektor

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Deutschland bald energiearm - Image by Getty Images

Der Dienstleistungssektor geht weiterhin von einem Wachstum aus. Insbesondere der IT-Bereich rechnet mit steigenden Umsätzen vor allem auch im direkten und indirekten Export. Das dürfte sich auch bei der Beschäftigung auszahlen. Andere Sektoren wie etwa soziale Dienstleistungen dürften ebenfalls weiter wachsen. Doch stellt sich hier die Frage, wie sie finanziert werden sollen. Die Finanzierung kann zu einer Wachstumsbremse führen, zumal der Staat aufgrund der hohen Verschuldung und der damit zusammenhängenden Zinslast, die sich durch steigende Zinsen noch rapide verstärken könnte, als Finanzierer ausfallen dürfte.

Deutschland als rohstoff- und künftig wohl auch energiearmes Land wird nur im Dienstleistungssektor Chancen für ein Wachstum haben. Inwieweit allerdings diese Leistungen dann auch exportiert werden und so zu einer Beschäftigungssteigerung beitragen können, bleibt abzuwarten.

Kreditkarten müssen nicht mehr teuer sein

July 18th, 2011

Früher war die Kreditkarte ein Symbol für Wohlstand und Reichtum, besonders die goldene Kreditkarte. Doch heute ist das längst nicht mehr so. Für eine goldene Kreditkarte muss man kein besonders hohes Einkommen mehr haben oder auf besonders viel Kapital zurückgreifen können. Gold bedeutet inzwischen nicht mehr, dass die Kreditkarte besonders toll ist, sondern einfach nur, dass das Kreditkartenpaket Gold heißt. Der Markt für Kreditkarten ist inzwischen so vielfältig, dass es so viele Angebote gibt und somit auch sehr viel Konkurrenz entsteht. Die Kreditkarten sind längst nicht mehr so teuer wie früher und inzwischen ist es sogar möglich eine Kostenlose Kreditkarte zu erhalten.

Nicht alle Kreditkarten sind kostenlos

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Kreditkarte Gold, Quelle: Wikipedia

Jedoch sollte man bei der Auswahl seiner Kreditkarte aufpassen, denn längst nicht jede Kreditkarte ist kostenlos, die mit kostenlos betitelt wird. So sind einige Kreditkarten nur dann kostenlos, wenn man einen Mindestumsatz erfüllt oder eine gewisse Anzahl an Transaktionen vorweisen kann. Kann man diese Grenzen nicht überschreiten, so kann die vermeidlich kostenlose Kreditkarte sehr teuer werden. Häufig sind Kreditkarten auch nur zeitlich befristet kostenlos, dies kennt man auch von vielen Schnupperangeboten. So wird die Kreditkarte als kostenlos beworben, jedoch ist sie nur 3 Monate kostenlos und in den restlichen 9 Monaten fallen Gebühren an.

Kostenpflichtige Zusatzbestellung vermeiden

Bei der kostenlosen Kreditkarte sollte man auch darauf achten, ob andere Produkte bei diesem Angebot bei einer Bestellung verpflichtend sind. So muss man oft ein kostenpflichtiges Girokonto hinzubuchen oder von einem Partner ein kostenpflichtiges Angebot wahrnehmen. Man sollte ganz genau analysieren, ob bei Kombinationsangeboten auch wirklich alle Bestandteile kostenlos sind.

Doch nicht jede kostenlose Kreditkarte ist schlecht. Es gibt wirklich Banken, die kostenlose Kreditkarten anbieten. Diese verdienen ihr Geld durch generierte Umsätze und die Masse an Umsätzen, die sich durch ihr kostenloses Angebot generieren. Man kann also getrost das kostenlose Angebot wahrnehmen, wenn man sich sicher ist, dass das Angebot auch wirklich kostenlos ist.

Wirtschaftskrise vs Wertpapierhandel

June 20th, 2011

Nachdem im September 2008 die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz beantragen musste hat ein starkes Erdbeben die weltweiten Börsen erschüttert. Die Banken gerieten in Not, das Kreditgeschäft sackte ein. Ein Domino-Effekt ereilte die weltweiten Finanzmärkte und schafte zudem eine Depressionshaltung in der Realwirtschaft. Die Staatsregierungen leiteten Maßnahmen ein, die zur Rettung der globalen Finanzmärkte dienten.

Staatsgelder für strauchelnde Zocker Banken

So wurden Staatsgelder aufgewendet um strauchelnde Banken vor dem Konkurs zu bewahren. Die astronomischen Summen an Geldern, die den Banken zur Sicherung der Liquidität bereitgestellt wurden, verbargen Unsicherheiten. In der Vergangenheit fungierten die Börsen noch als wichtige Indikatoren über den Zustand der Wirtschaft. Doch heute wird bereits daran gezweifelt, ob Kurssprünge von mehr als 10% bei Commerzbank und Co. eine verläßliche Aussage über die Entwicklung der Wirtschaft vermitteln können.

Deshalb sind auch die Anleger durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten vorsichtiger geworden, was den Handel mit Wertpapieren betrifft. Der Handel mit Investmentfonds ist zu dieser Zeit mit großem Risiko behaftet. Das Risiko wird breit gestreut, wenn Anleger mit Investmentfonds handeln. Es wird dabei nicht in einzelnen Unternehmen investiert sondern vielmehr in diversen Branchen. Rauscht eine Branche in den Keller, so verlieren auch Fondsanteile an Wert. Auch beim Handel mit Aktien ist Vorsicht geboten.

Starke Nerven bei Bankaktien

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Aktien der Bankenbranche: Nur was für starke Nerven - Image by Frank Kehren via Flickr

Vor allem mit Bankaktien benötigen die Anleger starke Nerven. Das Verlustrisiko ist hierbei enorm hoch. Bereits die Finanzkrise hat gezeigt, dass Anleger die mit Bankaktien gehandelt haben, starke Verluste hinnehmen mussten. Sicher einzustufen sind dagegen Bundeswertpapiere, so wie auch ein Finanzexpertin von der Verbraucherzentrale Hamburg feststellt. Bei dieser Art der Geldanlage ist das Kapital täglich verfügbar und nicht auf Jahre festgelegt. Ähnlich verhält es sich beim Festgeld. Das angelegte Geld bei deutschen Banken bei einem Anlagezeitraum von 3 bis 12 Monaten ergibt 4 bis 5 Prozent Zinsen und ist durch Einlagensicherungsfonds in großem Umfang abgesichert. Die aktuellen Geschehenisse auf den Finanzmärkten sollten dennoch aufmerksam verfolgt werden um das Risiko bei Anlagen zu mindern, denn der Sturm an den Börsen ist noch lange nicht abgezogen.

Wie entstand die Wall Street?

April 24th, 2011

Den Namen verdankt die Wall Street Petrus Stuyvesant, der als Gouverneur der holländischen Kolonie Nieuw Nederland im Jahre 1652 im Norden der Siedlung Nieuw Amsterdam einen durch Holzpalisaden verstärkten Erdwall zum Schutz vor Indianerangriffen aufschütten ließ. 1664 ergaben sich die Niederländer kampflos gegen den Willen von Petrus Stuyvesant den Briten, die den Wall entfernten und Nieuw Amsterdam ihren jetzigen Namen New York gaben. Die am ehemaligen Wall entlanglaufende Strasse blieb als Wall Street bestehen und wurde zum Zentrum des Bankenviertels, als Financial District bezeichnet, im südöstlichen Teil von Manhattan.

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Wall Street New York - Image via Wikipedia

Kriegsanleihen erstes Wertpapier im Handel an der Wall Street

Die durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg hoch verschuldete Regierung entschloss sich 1790 Kriegsanleihen in der Höhe von 80 Millionen US Dollar in den Umlauf zu bringen. Dies war der Beginn des öffentlichen Handels mit Wertpapieren. Die älteste Bank der Vereinigten Staaten, die Bank of New York, stand 1792 durch den Bankrott eines Bodenspekulanten kurz vor der Insolvenz. Alexander Hamilton, einer der Mitbegründer der Bank of New York, kaufte die Anteile der Bank zurück und rettete sie vor dem Ruin. Dieser Anteilsschein war der erste, der an der „Wall Street“ gehandelt wurde.

So wurde im Jahre 1792 in der Wallstreet der Grundstein für die „Wall Street“, die New York Stock Exchange, gelegt. 24 Geschäftsleute und Händler unterzeichneten das Buttonwood Agreement zur Gründung einer Aktienbörse. Der Name dieser Vereinbarung leitet sich von dem Buttonwood Tree, einer amerikanischen Plantane, ab, unter der die Unterzeichnung stattfand. Die Broker verpflichteten sich damit, beim Handeln mit Aktien und Anleihen sich gegenseitig den Vorzug zu geben und Kunden beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren ein prozentual berechnetes Entgelt zu zahlen.

Wall Street: Tempel des Geldes

Durch den schnellen Anstieg des Aktienhandels gab es schon 1793 einen täglichen Handel mit einem morgendlichen und nachmittäglichen Ausruf der Wertpapiere und Gebotsabgabe durch die Händler, der zu diesem Zeitpunkt noch im „Tontine Coffee House“ stattfand. Dieses Gebäude lag an der Ecke der Wall Street/Water Street in direkter Nähe des Buttonwood Tree.

Als formelle Organisation wurde die New York Stock & Exchange Board (NYS & EB) im Jahre 1817 gegründet und zog zunächst in die Räume der Wall Street Nummer 40. Die Räumlichkeiten reichten aber nicht aus und so wurde die Immobilie an der Broad Street gekauft, welche im Jahre 1903 bezogen wurde. Dieser neoklassizistische Bau, dessen Fassade zur Wall Street eher unauffällig ist, symbolisiert mit seinen sechs korinthischen Säulen an der Ostfassade zur Broad Street hin bis heute die „Wall Street“ als Tempel des Geldes.